bundestrojaner

Posted on Oktober 11, 2011

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Obwohl es schwacher Zynismus ist, aber trotzdem: Überraschts irgendjemanden?

Zum großen Bundestrojanerskandal ich verweise mal einfach nur auf Nerdcore, da sie sich dort die Arbeit machen das Ganze zu verfolgen. So entrüstend das ganze ist/ sein mag tendiere ich doch zu einem stumpfen/ abgestumpften Zynismus, der aber, das gleich dazu und als Warnung für Trittbrettfahrer politisch lähmend ist. Das gleiche Gefühl hatte ich schon bei dem kleinen Heidelberger Staatsschutzskandal bei der hiesigen Antifa. Als abseitsstehender Mensch, der immer irgendjemanden kannte, der involvierter war, schien es mir immer klar, dass Antifa-Aktivitäten vom VS oder vom Staatsschutz beobachtet werden. So nervig es ist, das ist ihr Job.

Beim Bundestrojaner muss ich fast hoffnungsvoll an einen Vortrag (von Tsjalling Swierstra) denken, der technologische und moralische Inventionskräfte in einem dialektischen Wechselspiel dargestellt hat und sieht man sich das Riesentäterä an, das derzeit abläuft, kann man doch fast den Eindruck gewinnen die Zivilgesellschaft funktioniere. Auch wenn die Emotionen derzeit am kochen sind, werden in einem/zwei Jahren die Regulativmaßnahmen, die jetzt folgen werden als Sieg der Freiheit über die Sicherheit dargestellt werden. Interessanterweise gibt es in diesem Rahmen überhaupt keine Hinweise auf die Geheimdienst der Bundesrepublik.

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Posted in: geek, Internet, netzkultur