Da ich derzeit wenig zu schreiben haben:

Posted on März 8, 2008

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Nur ein paar Hinweise und Texte, die ich lesenwert oder erwähnenswert finde.

1. natürlich Omeka ist in der Version 0.90 online der Digital Campus als auch der THAT Podcast gingen beide schon vor (für Internet Maßstäbe) geraumer Zeit darauf ein. Omeka ist ein CMS das insbesondere Museen oder Forschern eine einfache Möglichkeit bietet Ergebnisse, Ausstellungen oder „nur“ sich selber auf einfachem Wege online zu präsentieren. Da ich im nächsten Semester eine Übung besuchen werde, die sich das mittelalterliche Heidelberg ergehen will, werde ich es wohl auch bald benutzen, um Omeka auszuprobieren und gleichzeitig ein bisschen  dieses in der Heidelberger Altstadt leider nicht mehr so offensichtliche Thema zu verbreiten.

2. Möchte ich auf einen interessanten Artikel von CIBER hinweisen. Information Behavior of the Researcher of the Future nennt sich die Studie, die im Januar 08 veröffentlicht wurde und die träumerischen Vorstellungen, die sich alle Welt von der Google Generation macht auf den Boden der Tatsachen holt. Er weist auf einige Fehlschlüsse hin, die insbesondere auf die akademische Bildungslandschaft im Internet große Auswirkungen hatten und haben. Zum Beispiel benutzen nur sehr wenige Jugendliche und junge Studierende, die von Fachbibliotheken zugänglich gemachten Informationen (insbesondere auch aus dem Grund mangelhafter Accessibility), die Studierende (aber nicht nur sie) legen eine rasendes Suchverhalten an den Tag, was insbesondere dazu führt, dass Informationen nicht validierte noch evaluiert werden. Noch einiges mehr wird an didaktischen Problemen aufgezeigt und besonders darauf hingewiesen, dass diese grundsätzlichen Fähigkeiten der Beschaffung und Bewertung von Informationen mit Hilfe des Internets mindestens schon in der Sekundarstufe gelehrt und gelernt werden muss. Ein Beitrag des e-learning Blog der in die gleiche Richtung (England) geht.

3. Dann wird mein Blog wohl bald mal wieder dazu benutzt um meine ganzen überschäumenden Gedanken, die man so ansammelt in der Lese- und Recherchephase einer Hausarbeit, abzufangen und meinen Kopf ein bisschen zu befreien. Wie schon irgendwo in meinem Blog unter Johannes di Plano Carpini kurz angerissen, beschäftige ich mich mit der Reise eben jenes Franziskaners zu den Mongolen, oder besser mit dem Text, der uns darüber überliefert ist.

4. Tolles Buch: Johannes Fried, Der Schleier der Erinnerung, München 2004 und ich schließe mich der Meinung (auch wenn ich wenig davon spüre) Volker Depkats an

Geschrieben hat das Buch ein Mediävist, gelesen werden sollte es von allen Historikern, denn die brillant geschriebene und auf hohem Niveau argumentierende Studie plädiert für eine grundlegende Neuausrichtung des Fachs als „neurokulturelle[r] Geschichtswissenschaft“

 

 

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