Das weiße Rauschen

Posted on Februar 15, 2008

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Habe diese Woche endlich die Seminararbeit über Hrotsvit von Gandersheim abgegeben. Und auf den Fuß folgte jene Phase, der ich den Titel verdanke. Ich denke ich benutze diesesn Begriff in falscher Verzerrung, aber dass es den Zustand in dem man sich befindet (jedenfalls aus meiner Perspektive)  gut fasst.

Das weiße Rauschen wird „normalerweise“ in Bezug auf leere psychotische Patienten, die auf einem „Trip hängenbleiben“ benutzt, um ihren Zustand zu umschreiben. Dieses Phänomen wird besonders deutlich und eindrücklich im gleichnamigen Film dargestellt. Aber im Bezug auf mich beschreibt es eher die plötzlich auftauchende kreative und inhaltliche Leere, die einen nach dem Abschluss einer Arbeit umfängt, die einen relativ umfassend für sich eingenommen hat. Auch wenn das ganze nun pathetische Züge annimmt und durchaus krasser klingt, als es eigentlich gedacht ist, ist es eine Phase der inneren Pause, des Stagnierens und sich neu Findens.

Ich hab es schnell überwunden in dem ich mich notgedrungen ins nächste Thema gestürzt habe, die Erfahrung des Fremden bei Johannes di Plano Carpini. Ich möchte aber doch noch einen kleinen zusammenfassenden Bericht meiner „Erkenntnisse“ zu Hrotsvit schreiben und hoffe das gelingt am Wochenende.

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