Imperia WCMS

Posted on Januar 28, 2008

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An Mitarbeiterschulungen erkennt man ganz gut welche Wertschätzung Öffentlichkeitsarbeit im Internet immer noch nicht hat in der Universität. Die Institute schicken da Leute hin, die nicht mal eine Ahnung von Schimmer haben wie Internet und Internetauftritte funktionieren.

Eine Website gestalten erscheint mir als eine Beschäftigungsmaßname für Mitarbeiter. Auch wenn ich gerade meinen eigenen Stand als Webhiwi diffamiere.

Es wird in den höheren Ebenen, die ihre persönliche Öffentlichkeitsarbeit durch schriftliche zumeist auch noch papierne Publikation bewerkstelligen, nicht erkannt, dass die Website eines Instituts oder auch einer Person zur ersten und damit zumindest teilweise ausschlaggebenden Anlaufstelle bei Informationsbedarf und Kontaktaufnahme geworden ist.

Genug polemisiert, kommen wir wieder zum nach dem Titel eigentlichen Inhalt des Beitrages. Imperia ist für einen so weit gestaffelten und hierarchisch komplexen Webauftritt, in dem gewährleistet werden soll, dass oben beschriebene Personen auch die Website gestalten können, die richtige Wahl. Ich war überrascht hinsichtlich der Schnelligkeit und Stabilität mit der das System arbeitet (naja ich stehe noch am Anfang es wird mir noch etwas nervendes auffallen).

Was interessant ist, sind die einzelnen Rollenzuweisungen und die bereichsbegrenzten (Rubriken) Zugriffsrechte der einzelnen Bearbeiter. Ich denke, dass Imperia sich sehr gut eignen würde für den Gebrauch in einem Seminar, das höllisch fortschrittlich, wöchentliche Lese- und Bearbeitungsaufträge in diesem Rahmen umsetzen kann. Im Gegensatz zu dem System, dass jeder Student auf seinem eigenen Blog die Aufgaben veröffentlicht. Jan Hodel auf .histnet beschreibt

wie das Institut für Geschichte an der Universität Wien in seiner Lehrveranstaltung «Informatik und Medien in der Geschichtswissenschaft» die Studierenden die gestellten Aufgaben in öffentlich einsehbaren Weblogs lösen lässt. (zum Beitrag)

Und das ist der Blog des Instituts -> :m4.

Ich finde eine zentral organisierte (in der auch der Workflow „überbewacht“ – beachtet werden kann) einfach praktischer.

 

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