Horst Mahler und Michel Friedmann

Posted on November 13, 2007

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Zum Interview in Vanity Fair

Zwei Verrückte, die beide nur relativ sinnloses Zeug babbeln.

Wissen wir nicht mehr das Nazis gewalttätig sind? Müssen wir dazu alten wahnsinnigen Männern eine Plattform bieten, die sie nicht verdient haben. Ist es nicht vielmehr eine Schmach, dass ein Horst Mahler als konstruiertes Spektakel dem Leser offeriert wird. Der im wohligen Schauern ergriffene Leser kann sich nach leuternder Lektüre, mit selbstgerechtem Schulterklopfen vom Antisemitismusvorwurf freisprechen.

Und was erhofft sich Friedmann davon? Etwa dass er aller Welt zeigt wie clever er ist. So clever dass er einen halbsenilen, aber zumindest voll paranoiden Exterroristen in die mainstream Presselandschaft zerrt? Zeigt dieses Interview nicht vielmehr, wie sinnlos es ist Nazis mit dem Versuch ihre irrationalen widersprüchlichen Konstrukte zu entlarven beizukommen. Das der Antisemitismus von irrationalen Stereotypen und alten wahnwitzigen Bildern in den Köpfen lebte und lebt, wurde hinlänglich gezeigt.

Aber vielleicht ist es ja Genugtuung genug einen Nazi wieder ins Gefängnis schicken zu können?

das halte ich davon

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